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Der Rock and Roll
Die „Stylemap“ zeigt Schnittmenge und Berührungspunkte von Rhythm and Blues (rot) und Rock ’n’ Roll (gelb), sowie die wichtigsten Stile und Unterstile des Rock ’n’ Roll. Wollte man allerdings sämtliche Querverbindungen und gegenseitigen Inspirationen auflisten, würde eine solche Grafik zu einem noch unentwirrbareren Knoten werden, als sie es hier schon ist. Deshalb sind hier viele Aspekte nicht berücksichtigt, unter anderem der, dass die meisten Künstler im Laufe ihres Schaffens nicht statisch in einer stilistischen Ecke bleiben. Als Beispiel sei Ray Charles genannt, der genau genommen an fast allen Ecken der Grafik auftauchen müsste. Auch Hank Ballard dürfte eigentlich nicht nur unter Twist aufgelistet werden, den er erst in der späteren Phase seiner Karriere erfand. Außerdem trägt die Abbildung einer wichtigen Entwicklung nicht Rechnung, in deren Zuge sich ab etwa 1958 viele oder alle Rock-’n’-Roll-Spielarten zu einer Mainstreamform vermischten.
Kategorien und Stilschubladen haben zudem immer einen akademischen Aspekt, der die Musik nicht hinreichend erklären kann. Gerade die Überwindung von Schubladen war es, die den Rock ’n’ Roll erst möglich machte.
Quelle:
Text und Bilder, Wikipedia 2010, Wikipedia Commons
(http://de.wikipedia.org/wiki/Rock_and_Roll)
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